Die Arbeitnehmervertreter von CDA und CSA trafen sich in Nürnberg zu ihrer diesjährigen gemeinsamen Sitzung und fassten gleich mehrere wichtige Beschlüsse. Neben der Nürnberger Erklärung und einem Papier zur Zukunftsfähigkeit der Pflegeversicherung stand insbesondere die Entscheidung der Mindestlohnkommission von Anfang der Woche im Fokus der Diskussionen.
Die Christlich-Sozialen waren sich einig, dass die aktuelle Beschlussfassung erneut gezeigt habe, dass die Mindestlohnkommission ihrer Aufgabe nicht gerecht werde. Es müsse daher dringend politisch gehandelt werden, um faire Löhne und soziale Sicherheit für alle Beschäftigten zu gewährleisten.
Im Anschluss an die Sitzung erklärte CDA-Bundesvorsitzender Karl-Josef Laumann: "Die Mindestlohnkommission hat ausgedient. Wir wollen, dass das Mindestlohngesetz geändert wird und dort die Höhe des Mindestlohns auf 60 % des Medianlohns festgelegt wird."
Damit setzen CDA und CSA ein deutliches Signal für eine Reform des Mindestlohns und eine stärkere soziale Absicherung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

