Angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen und des anhaltenden Fachkräftemangels im Saarland spricht sich die CDA Saar für eine deutliche Stärkung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente aus. Insbesondere das Landesprogramm „ASaar“ müsse ausgebaut und zugleich bundesweite Kürzungen bei den Eingliederungsleistungen gestoppt werden.
Dazu erklärt der Landesvorsitzende der CDA Saar, Marc Speicher: „Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und tiefgreifender Transformation unserer Industrie darf niemand dauerhaft vom Arbeitsmarkt abgekoppelt werden. Das Landesprogramm ‚Arbeit für das Saarland – ASaar‘ ist ein wichtiges Instrument, um Menschen, die schon länger ohne Beschäftigung sind, neue Perspektiven zu eröffnen. Es finanziert nicht Arbeitslosigkeit, sondern den Weg zurück in Arbeit. Deshalb müssen die Mittel im Landeshaushalt erhöht werden.“
Für die CDA steht dabei der Mensch im Mittelpunkt. Arbeit bedeute nicht nur Einkommen, sondern auch gesellschaftliche Teilhabe, Selbstständigkeit und Würde. „Wer Arbeit hat, steht auf eigenen Füßen. Das ist ein zentraler Bestandteil unserer christlich-sozialen Überzeugung. Investitionen in den Arbeitsmarkt helfen dem Einzelnen und sind zugleich volkswirtschaftlich sinnvoll – gerade mit Blick auf den bestehenden Fachkräftebedarf.“
Zugleich warnt die CDA Saar vor geplanten Kürzungen auf Bundesebene. Die vorgesehenen Einsparungen bei den Eingliederungsleistungen würden insbesondere strukturschwächere Regionen wie das Saarland hart treffen.
„Der soziale Arbeitsmarkt darf nicht geschwächt werden. Menschen, die länger ohne Beschäftigung sind, brauchen gezielte Unterstützung und echte Chancen auf Wiedereinstieg. Kürzungen wären das falsche Signal – sowohl sozialpolitisch als auch wirtschaftlich. Wir setzen uns dafür ein, dass die Förderung fortgeführt und gestärkt wird – im Interesse der Betroffenen und im Interesse unseres Landes.“

