CDA Neunkirchen kämpft für Erhalt der Kinderklinik Kohlhof

13.03.2026

Die geplante Verlagerung der Kinderklinik Kohlhof nach St. Wendel stößt auf Kritik. Die CDA Neunkirchen setzt sich für den Erhalt des Standorts ein.

Die geplante Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft im Zuge der bundesweiten Krankenhausreform hat auch im Saarland konkrete Auswirkungen. Nach aktuellen Planungen des saarländischen Gesundheitsministers Magnus Jung (SPD) soll die Kinderklinik vom Neunkircher Stadtteil Kohlhof in den Landkreis St. Wendel verlagert werden.

Der CDA-Kreisverband Neunkirchen kritisiert diese Überlegungen deutlich und spricht sich klar für den Erhalt des traditionsreichen Klinikstandorts aus. Die Kinderklinik im Kohlhof besteht seit rund 100 Jahren und genießt weit über die Landesgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf – insbesondere in der Geburtshilfe sowie in der Kinder- und Jugendmedizin. Viele Fachleute und Familien verbinden mit dem Standort ein echtes „First-Class-Label“ medizinischer Versorgung.

Vor diesem Hintergrund stößt die geplante Verlagerung auf großes Unverständnis. Für die CDA steht nicht nur die medizinische Qualität, sondern auch die regionale Versorgungssicherheit im Mittelpunkt. Eine Schließung oder Verlagerung des Standorts hätte erhebliche Folgen für Familien im Landkreis Neunkirchen und den angrenzenden Regionen.

Der CDA-Kreisverband hat daher den direkten Austausch mit den Beschäftigten gesucht. In einem Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Mitarbeitervertretung (MAV) wurden die möglichen Auswirkungen der Reform auf Arbeitsplätze und Versorgungsstrukturen erörtert. Die CDA erklärte dabei ihre Solidarität mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik.

Für den CDA-Kreisverband Neunkirchen ist die Position eindeutig: Der Standort Kohlhof muss erhalten bleiben. Die Verantwortlichen fordern die Landespolitik auf, bei den anstehenden Strukturentscheidungen die Bedeutung des etablierten medizinischen Angebots sowie die Interessen der Beschäftigten und der betroffenen Familien angemessen zu berücksichtigen.